Kurs:Gewöhnliche Differentialgleichungen/5.0 Steife Probleme und A-Stabilität

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Es gibt DGL, derer num. Approximation mithilfe expliziter Verfahren viel kleinere Schritte benötigt, als man erwartet. Solche Probleme nennt man STEIF. Ein Beispiel dazu ist folgende Differentialgleichung:

Beispiel:

y=λ(yexp(t))exp(t)

y(0)=1

exakte Lösung y(t)=exp(t)


Nummerische Ergebnisse: (explizites Verfahren)
Euler-Verfahren 1. Ord Verbessertes Eulerverfahren 2. Ord klassiches RK 4.Ord
λ=1, Fehler in t=1 -1,9*10^-3 6,2*10^-6 3*10^-11
λ=1000, Fehler in t=0,1 1,7*10^4 4,2*10^10 1,6*10^19
Der Fehler wächst rasant direkt nach dem Start bei dem klassichen RK
... (Abbildung)

Grund: num. Verfahren startet in jedem Schritt (bis auf erstes aus nicht-exaktem Wert η=exp(ti),i=1,2,..,Nk1

Approximationsfehler verbreitet sich umso schneller, umso größer λ ist, denn:

löse:y=λ(yexp(t))exp(t),y(ti)=ηi Startwert nicht exakt i=1,2,...,Nk1 exakte Lösung:

... (handschriftlich)
  • Das explizite Einschrittverfahren schießt über das Ziel hinaus,
  • Diskretisierungsfehler schaukeln sich auf

5.1 Stabilitätsgebiete

Testgleichung: (AWA)

...
  • Je größer |λ|, desto schneller klingt die exakte Lösung y=exp(λ/t) ab (Steigung wächst)
  • Standarte explizite Verfahren versagen wenn die Schrittweite nicht klein genug gewählt war, h --> 0 (steif).

Beispiel 1: explizites Eulerverfahren: Anwedung an (5.1) => numerische Folge:

...


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