Kurs:Mathematische Modellbildung/Themen/Volumenschätzung und Verbrauch von Ressourcen/Mathematische Lernvoraussetzungen Sek II

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Mathematische Lernvoraussetzungen - Niveau Sekundarstufe II

Funktionen

  • Zuordnung zwischen einer Definitionsmenge 𝔻 und einer (Ziel-) Menge 𝕄, die jedem Element x aus 𝔻 genau ein Element y aus 𝕄 zuordnet:
    f:𝔻𝕄,xy

Wellenfunktion

  • beschreibt die Auslenkung eines von der Welle erfassten Teilchens in y-Richtung an einem beliebigen Ort x zu einem beliebigen Zeitpunkt t
  • beschreibbar mithilfe der Sinus- oder Kosinus-Funktion
  • 2π-periodische Wellenfunktion: acos(xa)
  • abflachender/dämpfender Faktor: e(x10a)2
  • Daraus folgt als annähernde Wellenfunktion: f(x)=acos(xa)e(x10a)2

Abschätzen von Funktionen

  • Abschätzungen von Funktionen mithilfe oberer Grenzen und Näherungsfaktoren


  • unbestimmtes Integral
    • F ist eine Funktion, deren erste Ableitung die ursprüngliche Funktion f ist
    • F heißt Stammfunktion von f
  • bei Addition und Subraktion einer beliebigen Zahl zu F, erhält man eine weitere Stammfunktion
  • bestimmtes Integral ergibt eine Zahl: entspricht der Fläche zwischen dem Funktionsgraphen und der x-Achse


Integral einer Funktion
  • Sei f:[a,b] eine reelwertige stetige Funktion auf dem abgeschlossenen Intervall [a,b]:

für alle x0[a,b] ist die Integralfunktion F:[a,b] mit F(x)=x0xf(t)dt differenzierbar und eine Stammfunktion von f

für alle x[a,b] gilt: F(x)=f(x)


  • Sei f:[a,b] eine stetige Funktion mit Stammfunktion F:[a,b]

Berechnung Integral in den Integrationsgrenzen a und b:

abf(x)dx=[F(x)]ab=F(b)F(a).

Rotationsvolumen

Rotation einer Sinuskurve
Rotation einer Sinuskurve
Rotation um die x-Achse
  • durch Drehung einer Kurve um die x-Achse ensteht ein Rotationskörper mit Volumen V
  • Volumen berechnet sich im Intervall [a,b] folgendermaßen: V=πab(f(x))2dx
Rotation um die y-Achse
  • durch Drehung einer Kurve um die y-Achse ensteht ein Rotationskörper mit Volumen V
  • Volumen berechnet sich mithilfe der Umkehrfunktion f1(y) mit f(x) stetig und monoton im Intervall [a,b] folgendermaßen: V=πf(a)f(b)(f1(y))2dy mit f(a)und f(b) Grenzen des Wertebereichs mit f(b)>f(a) oder:
    V=πabx2|f'(x))|dx